Die Geschichte vom MiPrana Zuhause
Manchmal finden Orte uns, lange bevor wir wissen, warum. Als wir 2025 die Räume in der Bergstraße 23 in Dresden bezogen, spürten wir sofort diese besondere Energie: das Licht, das durch die hohen Rundbogenfenster fällt, das warme Parkett und eine Ruhe, die Geschichte in sich trägt.
Erst nach und nach erfuhren wir, dass MiPrana hier nicht einfach nur ein neues Kapitel aufschlägt, sondern eine Vision verwirklicht, die bereits vor vielen Jahren zu leben begann.
Ein Ort der Begegnung
Erbaut zwischen 1868 und 1871 als Villa der Neorenaissance, war dieses Haus im sogenannten Schweizer Viertel von Beginn an ein Ort der Offenheit. Der damalige Besitzer, Herr Glaser, öffnete die Türen für freie Künstler:innen und Kunstschaffende. Sie lebten hier, arbeiteten hier und wurden von Frau Glaser mütterlich umsorgt und verpflegt.
Es war ein Zuhause für Kreativität, für Austausch und für das Menschliche. Doch die dunklen Schatten der 1930er Jahre machten auch vor dieser Idylle nicht halt. Die Familie Glaser musste das Haus verlassen, die bedeutende Kunstsammlung verschwand, und mit dem Auszug der Familie verlor die Villa vorerst ihre Seele.
Eine Vision, die ihrer Zeit voraus war
Während der DDR-Zeit wurde das Haus dem Volkseigentum überführt und verfiel zusehends. Fotos aus der Nachwendezeit zeigen ein Gebäude, das fast aufgegeben schien. Doch dann wurde das Haus an die Familie Glaser zurückgegeben.
Glaser Junior, der Sohn des einstigen Erbauers, entschied sich, sein Vermögen in die aufwendige Sanierung dieses Denkmals zu investieren. Er hatte die Vision, in dieser Villa ein „Atemzentrum“ zu errichten. Ein Ort für Vorträge, für Bewusstsein und für die Lehre von Atemtechniken.
Dafür ließ er den großen, lichtdurchfluteten Saal bauen – ein architektonisches Wagnis, das er gegen viele Widerstände des Denkmalschutzes durchsetzte. Doch das Schicksal griff ein: Kurz nach der Fertigstellung verstarb Herr Glaser. Seine Vision eines Atemzentrums blieb über 30 Jahre lang ein unerfüllter Traum in den Mauern dieses Hauses.
MiPrana: Wenn ein Erbe zum Leben erwacht
Als wir mit MiPrana einzogen, wussten wir nichts von Herrn Glasers Plänen. Wir waren bereits tief in der Konzeption unserer Angebote für Achtsamkeit, Selbstbegegnung und vor allem Atemarbeit versunken. Erst im Gespräch mit Zeitzeugen erfuhren wir, dass wir genau das fortführen würden, wofür dieser Saal vor Jahrzehnten mit so viel Herzblut erschaffen wurde.
Der Ruf aus der Geschichte blieb lange unausgesprochen, aber er wurde nicht ungehört. Heute darf das Haus endlich das sein, wofür es bestimmt ist:
- Ein Raum, in dem Menschen wieder tief durchatmen können.
- Ein Ort, an dem Achtsamkeit und Selbstbegegnung gelebt werden.
- Ein Zentrum für Transformation, das die schöpferische Kraft der Vergangenheit mit der Bewusstheit von heute verbindet.
Einladung an einen besonderen Ort
Wir empfinden es als großes Privileg und tiefe Verantwortung, dieses Erbe aufzugreifen. Wenn du heute zu uns nach Dresden kommst – ob für eine Yogaklasse, ein Coaching oder einen Workshop – dann betrittst du mehr als nur einen Kursraum. Du betrittst einen Ort, der gerettet wurde, um Menschen zu dienen.
Wir laden dich ein, die transformative Kraft dieses Hauses selbst zu spüren. Es ist alles bereit. Das Haus hat gewartet – auf uns und auf dich.
Komm vorbei und atme mit uns. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Ort mit dir zu teilen.
Was nimmst du mit?
Jeder Ort hat eine Bestimmung. Die Geschichte der Villa Glaser zeigt uns, dass gute Visionen niemals verloren gehen – sie warten nur auf den richtigen Moment, um zu blühen. Bei MiPrana verankern wir das Erbe des „Atemzentrums“ tief in unserem Alltag und laden dich ein, Teil dieser lebendigen Geschichte zu werden.














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